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DER KELTISCHE SCHILD Mittwoch, 17. 03. 2010

Der Schildbuckel ist gekauft, Adresse weiter unten. Etwas zu wuchtig, doch man will ja auch angeben.



Auf Papier vorgezirkelt ...



... und dann in einer 8 mm Tischlerplatte ausgeschnitten.



Eine Überläufer-Wildschweindecke wird als Belag genommen.



Der Griff aus dem Holz geschnitten ...



... und dann das Fell von vorn draufgeklebt und fixiert.



Die Ränder werden beschnitten.



Bild unten mit Aufsicht von vorne mit der freigeschnittenen Grifffläche auf die der Schildbuckel kommt. Dieser hat die Funktion, die Hand im Kampf zu schützen. Klar.



Darauf wird der Schildbuckel montiert /geschraubt, der Rand ist ein umlaufender Blechstreifen. Die Mittelrippe ist aus Holz geschnitzt und dient nur der Verzierung, sie ist nicht durchgehend. Am ganzen Ensemble haben ein Schreiner, zwei Schmiede, eine Kelte und eine Wildschwein mitgearbeitet.



Hier ein Größenverhältnis. Der ganze Schild wiegt ca. 9 Kilo, eigentlich zu schwer, hält aber was aus (habe es ausprobiert). Ein trainierter Mann kann das Teil gut wuchten, nach einem Tag Museumspädagogik bekommt man aber Muskelkater und ist es richtig leid. Zumal noch die Schreierei und das leidige kämpfen und töten ... In einem realen Gefecht hätte man nach mindestens 2 Stunden die Pief ab oder ist tot.



Und so geht das "auf den Schild heben ...". Man nehme vier gestandene Gallier und ab geht's mit Alberix, dem Häuptling. Stehend wäre schon ein akrobatischer Akt, wer gibt sich schon die Blöße, da ganz fies runter zu knallen, besser ist sitzend.









Montage Schild: Schwertscheide: Schlosserei Vaßen, Industriestraße, D-52224 Stolberg/Rhld. Telefon: 02402 / 7884

Der gute Schildbuckelige:

>>http://www.rudis-kuenstlerwerkstatt.de/gallerie-helme.htm

Felle und Leder:

Med. Schaffelle und Decken, Kalb, Kuh, Wild, (Roh)Leder, Zebrafelle, Bison und Jak.
U. Geihsler
Neue Sandkaul 4
50859 Köln/Widdersdorf
Tel. 0221/508176
>>www.u-geihsler.de

Das Buch zur Legion:
Markus Junkelmann
Die Legionen des Augustus
1986 Verlag Phillip von Zabern, Mainz am Rhein
ISBN 3-8053-0886-8



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