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| VEDI VENI INVENI |
Freitag, 30. 07. 2010 |
Die großen Entdeckungen des Geistes sind zeitlich selten fixierbar. Sie sind Ergebnis unzähliger Denkvorgänge, langjährigen Trainings des Geistes auf ein einziges Problem hin, Kreuzpunkt von Bewußtem und Unbewußtem, von gezielter Aufmerksamkeit und irrendem Traum. Und selten erfolgt eine Lösung durch den Einfall eines Blitzes. Die großen Entdeckungen verlieren von ihrer Größe, wenn man sich mit ihrer Vorgeschichte befaßt. Ums Prinzip wissend, erscheinen dem Nachkommenden die Irrwege einfältig, die falschen Vorstellungen verblendet, die Probleme einfach.
quod est dubitandum

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